Schumacher, Kohl, so langsam geben ja auch Leute das Doping zu / werden erwischt, wo ich es nie erwartet habe. Der Radsport wird das Doingproblem einfach nicht los. Obwohl man das Gefühl nicht los wird, dass wirklich jeder dopt, auch der, von dem man es niiiiie erwartet hätte, darf die fixe Idee, jegliches Doping zu erlauben, nicht weiter verfolgt werden. Dies käme einer freakshow gleich, in dem derjenige gewinnt, der den Körper hat, der die meisten “Mittel” verträgt.
Eine Mischung aus Erfolgsdruck und Verzweiflung treibt also fast jeden Rennfahrer in den Dopingsumpf getrieben. Das soll keine Entschuldigung sein. Man sollte sich aber klar darüber sein, dass bei der Olympiade 2008 es wahrscheinlich zu einem desaster gekommen wäre, wenn nicht ca 400 Proben einfach so verschwunden wären. Manchen “Sportlern”(nicht im Radsport!) sah man das Doping ja geradezu an.
Der Radposrt ein ein Riesenproblem, es ziehen sich Sponsoren unddie Medien immer weiter zurück. Was folgt? Ein Neuanfang? Eine Neuorientierung? Jedenfalls darf es so nicht weiter gehen. Eine härtere Bestrafung wird wahrscheinlich nichts bringen, da gedopt wird, um zu Überleben - das haben Interviews der überführten Fahrer (nein, ich schreibe nicht “Dopingsünder”)gezeigt.
Was noch fehlt, ist ein Dopingfall Jens Voigt, da würde für mich endgültig die Radsportwelt untergehen…
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